Fünf Trends, mit denen keiner mehr gerechnet hat

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Fünf Trends, mit denen keiner mehr gerechnet hat

Obwohl es angesichts mancher Mode-Sünden der letzten Jahre schwer zu begreifen ist - viele Trends von einst kommen zurück! Ob High Waist, Scrunchie oder Plateau-Schuhe - wir beleuchten ein paar Mode-Highlights, mit denen in diesem Jahr niemand mehr gerechnet hat.

Die internationale Modewelt ist bisweilen nicht sehr erfinderisch, wenn es darum geht, neue Trends zu schaffen. Lagen manche Kleidungsstücke gestern noch auf dem Dachboden, werden sie heute plötzlich wieder als schick und „trendy“ verkauft. Vor allem der Street-Style zaubert manchmal Dinge ans Licht, die ihren modischen Zenit eigentlich schon längst überschritten haben. Hier eine kleine Auswahl.

Hoch hinaus mit Plateau!

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<div class=“image_caption“ >Andrew Jefferis: Plateau-Schuhe sind zurück!</div><br/>
Foto:ddp images

Wer erinnert sich nicht mehr an die klobigen, schweren Plateau-Treter? In den neunziger Jahren waren Sneaker – damals hießen sie einfach noch Turnschuhe – mit hoher Sohle das Must-have schlechthin. Seit geraumer Zeit feiert die auffällige Sohle ein Revival. Angefangen bei Pumps und Sandalen kommen Trendsetter jetzt auch wieder mit Sneakers hoch hinaus. Ganz besonders extrem wird es bei Plateau-Boots oder High Heels. Das erinnert dann oft an den Grufti-Style oder ein Musik-Video der Spice Girls.

Bunte Plüsch-Haargummis aus der Zeitmaschine

Gerade total im Kommen ist auch der sogenannte Scrunchie – oder zu Deutsch: diese plüschigen, bunten Haargummis, die früher vor allem Promis wie Madonna trugen. In den letzten Jahren waren die Zopfhalter eher dezent, sollten sie ja nicht von der eigentlichen Frisur ablenken. Marken wie „American Apparel“ haben den Scrunchie jetzt wieder in zig Variationen in ihr Sortiment aufgenommen. Mit dem Haargummi kommt eine modisch bis dato verdrängte Ära zurück: Die achtziger Jahre. Auch Glitzer, glänzende Stoffe und Leder-Kleidung stammen aus diesem Jahrzehnt und sind seit geraumer Zeit wieder salonfähig.

Weniger ist oft mehr: Bauchfrei ist zurück!

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<div class=“image_caption“ >Carly Chaikin trägt bauchfrei mit High-Waist-Hose</div><br/>
Foto:Charles Sykes/Invision/AP

Anfang der 2000er-Jahre wollte niemand mehr den Style, mit dem Britney Spears und Co. ihre Bäuche zur Schau stellten. Es kamen die langen Shirts im lässigen Oversize-Look. Jetzt sind aber die kurzen Crop-Tops wieder da und das in verschiedensten Ausführungen. Als Bustier oder weit-geschnittenes Shirt: Als Trendsetterin zeigt man jetzt wieder Bauch. Das ist ganz wunderbar für all die Models mit ihren flachen Bäuchen da draußen. Was aber machen Normalos? Keine Sorge, die Crop-Tops werden nicht mehr wie zur Jahrtausendwende mit tief sitzenden Hosen jenseits des Hüftknochens kombiniert. Heute trägt man dazu High Waist, das heißt vom Bauch blitzt nur ein schmaler Streifen hervor.

High Waist für Trendsetter

Das bringt uns gleich zum nächsten Fashion-Comeback: High Waist. In Form von Jeans, Röcken oder Bikinis hat sich der Trend seinen Weg zurück auf die Laufstege und Straßen gebahnt. Diesen Sommer sind vor allem kurze hochgeschnittene Shorts angesagt und besonders auf Festivals ein gern gesehenes Accessoire. Stars wie Miley Cyrus (21, „Wrecking Ball“) haben den Trend längst für sich entdeckt. Als dieser Schnitt Ende der Neunziger von der Hüfthose abgelöst wurde, war das Entsetzen groß. Jetzt, wo die hohen Hosen wieder da sind, weiß man aber auch nicht so Recht, ob der Schnitt für einen vorteilhafter ist. Denn auch High Waist steht irgendwie nicht allen.

Batik: Vom Hippie-Muster zum Catwalk-Trend

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<div class=“image_caption“ >Alessandra Ambrosio in einer Batik-Bluse</div><br/>
Foto:ddp images

Ein weiterer totgeglaubter Sommer-Trend heißt Batik. Lange Zeit fand das Relikt der siebziger Jahre nur eine kleine Anhängerschaft, bei Trendsettern waren die bunten Prints verrufen. Jetzt ist die Batik-Optik aber wieder überall – auf Jeans, weiten Röcken oder sogar schicken Abendroben. Und obwohl Promis wie Alessandra Ambrosio (33) oder Fergie (39, „Feel Alive“) Gefallen an den verwaschenen Mustern gefunden haben, bleibt dieser Trend wohl weiterhin Geschmackssache.